Friedenstunnel – Bauprojekt

Chronologie der Umgestaltung

   Begehbares Modell, Frontseite „Parkallee“                                                                      Begehbares Modell, Frontseite „An der Weide“ 

Bei der Gestaltung hat Regina Heygster größten Wert darauf gelegt, dass sich auch die Menschen,
die keiner Religion angehören,mit diesem Friedenszeichen identifizieren können.

Die Zustimmung der DB-Netz AG zur künstlerischen Umgestaltung des Remberti-Tunnels war eine wichtige Voraussetzung,
um die Idee des Friedenstunnels wahr werden zu lassen. Darüber hinaus hat die DB Netz AG in allen erforderlichen Bauphasen
das Projekt maßgeblich unterstützt und gefördert.

Präsentation der Idee:
2002      Präsentation des ersten Entwurfsmodells
2003      Start: Präsentation und Ausstellung des begehbaren Modells

Visualisierung der Idee:
2006      Montage eines Großdruck-Werbebanners am Remberti-Tunnel/ Frontseite „Parkallee
2006      Montage diverser Wechselplanen über dem Großdruckbanner
2007      Montage eines Großdruck-Werbebanners am Stahlträgertunnel/ Frontseite „An der Weide“

Umgestaltung der Frontseiten:
2007      Prüfung der Bausubstanz zur Feststellung der notwendigen Sanierungsmaßnahmen
2008      Sanierung der Frontseite „Parkallee“: Sandabstrahlung, Auftrag von Entfeuchtungsputz, Malerarbeiten
2008      Mosaik-Legung „Taube-Schlüssel-Emblem“
2009      Montage „Taube-Schlüssel-Emblem“
2009      Betonrelief-Herstellung der beiden Friedensbäume „Eiche“ und Palme“
2009      Umgestaltung eines Böschungsbereiches in den „Garten der Religionen“
2009      Sanierung Frontseite „An der Weide“: Sandabstrahlung, Auftrag von Entfeuchtungsputz
2010      Malerarbeiten Frontseite „An der Weide“
2010      Mosaiklegung und Montage : Friedensbaum „Eiche“
2011      Mosaiklegung und Montage : Friedensbaum „Palme“
2012      Mosaiklegung und Montage : „Lebensbaum-Lotus-Mosaik“
2014      Mosaiklegung: Friedenswörter für das Mosaikfries über den Seitenwänden des Innentunnels
2015      Umgestaltung des Innengewölbes und festliche Einweihung des Friedenstunnels

Folgende Meilensteine sind geschafft:
Künstlerische Umgestaltung beider Frontseiten des Friedenstunnels im Jahr 2012
Künstlerische Umgestaltung des Innengewölbes und der Seitenwände im Jahr 2015 

Gestaltung des Stahlträgertunnels
2013      Neubespannung des Stahlträgertunnels mit dem Großdruckbanner „Frieden fängt klein an“ / Frontseite „An der Weide“

Gestaltung der Böschungsbereiche
2014      Neugestaltung: Garten der Religionen

Umgesetzte Schritte 2015
  Sanierung des Innentunnels: Nassabstrahlung, Abdichtung des Innengewölbes, Malerarbeiten, Seitenwand-Umgestaltung
♦  Herstellung und Mosaiklegung (in 50 Stahlsegmente) von 135 Worten Frieden aus internationalen Sprachen der Welt
♦  Gestaltung von 82 Texttafeln mit Friedens- und Weisheitstexten aus den verschiedenen Kulturen und Religionen
♦  Beleuchtung des Innentunnels: Künstlerische LED-Gewölbe-Beleuchtung sowie Beleuchtung der Seitenwände und des Mosaikfries

Fotogalerie – von 2001 bis 2015

Eine detaillierte Foto-Rückschau sowohl auf die Umgestaltung des Tunnels
(7 Wochen Bauphase) als auch auf die Einweihung des Friedenstunnels
sehen Sie u.a. in folgender Präsentation: Jahresrückblick 2015
 

Impressionen von der Einweihung des Friedenstunnels am 06. September 2015

Einweihung Friedenstunnel I - Podiumsgespräch   Fiedenstunnel Einweihung II - Zaungäste   Prof. A. Keil überreicht R. Heygster eine Statue   Friedenstunnel Einweihung III - Blick ins Publikum   Tanzshow Corinna Runge

2015   Auswahl der Texte und Gestaltung der Texttafeln für die Seitenwände des Friedenstunnels
Künstlerin Regina Heygster entwickelte die Idee, dass die Seitenwände des  Friedenstunnels von 82 Texttafeln geziert werden, die den farbigen Gewölbehimmel symbolisch als „Textsäulen“ tragen sollten. Die religiösen Texte, erkennbar an den jeweiligen Symbolen, stammen aus den jeweiligen Gemeinschaften. Die Friedenstexte mit dem Symbol „Taube-Schlüssel“ hat der Verein „Friedenstunnel gewählt.
Regina Heygster übernahm für ihre Gestaltung der Textsäulen die Säulen aus dem Mittelfries der Frontseite zum Stern hin. Zwischen diesen Säulen prangt das Wahrzeichen des Friedenstunnels: Das „Taube-Schlüssel-Mosaik“.

Gebet der Vereinten Nationen   Friedenstext der Sikhs
Zusammenstellung aller 42 Texttafeln mit dem „Taube-Schlüssel-Symbol“: Bitte lesen Sie hier!
Zusammenstellung aller 40 Texttafeln mit den Religions-Symbolen: Bitte lesen Sie hier!

2014/15 
  Mosaiklegung: Friedensworte für das zukünftige Mosaikfries

Künstlerin Regina Heygster hat für das Mosaikfries 135 Worte „Frieden“ in den unterschiedlichen Sprachen der Welt in Mosaik gelegt. Regina Heygster arbeitete am Fries zusammen mit ihrem Mann Gunnar Zropf und folgenden Helferinnen:
Alexandra Guillot, Annegret Jahns, Petra Kaupa, Heidi Helene Meilwes, Houschang Memari Nejad, Britta Paul, Monika Steindorf, Rianne van der Ven/Singh, Gabriele Vollmer

Bitte beachten Sie dazu:
Mosaiklegung von 135 Friedensworten
Arbeit am Mosaikfries
Friedenstunnel-Werkschau
Das Mosaikfries

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2012   Mosaiklegung, Montage : „Lebensbaum-Lotus-Mosaik“ und Einweihung der 2. Frontseite

  

Am 14. April 2012 konnte die zweite Frontseite des Friedenstunnels feierlich eingeweiht  werden. Die Stahlträgerform
ist eine großzügige Spende der Firma „Bremer Richttechnik – Wolfgang Toussaint“. Künstlerin Heygster hat mit dem
Lebensbaum-Lotus-Emblem das vierte Mosaik am Friedenstunnel vollendet. Während der Feier am 14.04.2012
wurde das Mosaik bei festlichen Klängen enthüllt. mehr …

 

 2011   Mosaiklegung, Montage : Friedensbaum „Palme“ und Einweihung der 1. Frontseite

Am 05. Juli 2011 wurde bei einem feierlichen Festakt der 1. Meilenstein gefeiert:
Die Friedenstunnel-Frontseite „Parkallee“ ist vollständig umgestaltet. Altbürgermeister Hans Koschnick
würdigte das Werk der Künstlerin und ebenso die Arbeit des Vereins. Das Mosaik-Relief „Palme“, der zweite
Friedensbaum, konnte bei diesem Festakt eingeweiht werden. Dr. sc. oec. Bernd-Artin Wessels, Senator E.h.
hat diese Patenschaft dankenswerterweise unter dem Motto: „Frieden fängt klein an!“ übernommen. mehr …

Die Firma WaBeQ gGmbH begleitet das Projekt seit dem Start der Bauphase. Sowohl die Maler-Arbeiten
als auch sämtliche Montagearbeiten der verschiedenen Mosaik-Kunstwerke wurden von ihr durchgeführt. mehr …

2010 Mosaiklegung, Montage und Einweihung: Friedensbaum „Eiche“

Am 02.11.2010 wurde der erste Mosaikbaum, die „Eiche“ am Friedenstunnel eingeweiht. Die Patenschaft
für die Eiche hat dankenswerterweise Familie Becker  unter dem Motto: „Give peace a chance“ übernommen.
Die Religionsvertreter des Vereins sind bei jedem Abschluss eines neuen Bauabschnitts anwesend. mehr …

Die Eiche besteht aus acht einzelnen Betonreliefteilen, die die Künstlerin in ihrer Werkstatt mit über 40.000 kleinen
Glasmosaiksteinen belegt hat. Die Firma WaBeQ gGmbH brachte die Reliefteile millimetergenau am Tunnel nach
Vorgabe von Heygster an. Gunnar Zropf prüfte die Paßgenauigkeit.

2010 Malerarbeiten Frontseite „An der Weide“

                                   

Im Sommer 2010 bemalte die WaBeQ gGmbH die 2. Front gemäß Heygsters Entwurf.
Die Formulierung „Verstehen ist das Tor zur Verständigung“ des muslimischen Sozialpädagogen Abdulkerim Sari
hat die Künstlerin auf dem Tunnelbogen mit ihrer Ergänzung „Verständigung ist das Tor zum Verstehen“ ergänzt.

2009 Sanierung Frontseite „An der Weide“: Sandabstrahlung, Auftrag von Entfeuchtungsputz

Ende 2009 wurde die 2. Tunnelfront mit großzügiger Unterstützung der DB-Netz AG instand gesetzt. Damit der
Tunnel tagsüber für den Verkehr freigegeben werden konnte, wurden alle Sanierungsarbeiten Nachts durchgeführt. mehr …

2009 Umgestaltung eines Böschungsbereiches in den „Garten der Religionen“

Mit freundlicher Unterstützung der Firma „Arbeit & Ökologie, Betrieb der ÖkoNet gGmbH“ konnte der erste
Böschungsbereich am Friedenstunnel in den zukünftigen „Garten der Religionen“ umgestaltet werden.

2009 Betonrelief-Herstellung der beiden Friedensbäume „Eiche“ und Palme“

Bäume aus den unterschiedlichen Teilen der Welt stehen für die Künstlerin als Sinnbild für deren spirituell tiefe
Bedeutung seit Urzeiten der Menschheit. Sie schmücken sowohl die Tunnelfronten als auch später den Innenbereich.
Die Bäume werden als Betonreliefs in Gemeinschaftsarbeit von Regina Heygster und Gunnar Zropf nach den Entwürfen von Heygster hergestellt.
siehe Bild-Dokumentation : Eiche Herstellung
siehe Bild-Dokumentation: Palme Herstellung

Die anschließende Mosaikarbeit macht die Künstlerin in ihrer Werkstatt, bevor die einzelnen Baumreliefteile
am Tunnel direkt montiert werden können.

                       2009 Montage und Einweihung „Taube-Schlüssel-Emblem“

                                           

Am 06.02.2009 konnte die erste farblich umgestaltete Frontseite mit dem Wahrzeichen des Tunnels, dem
Taube-Schlüssel-Mosaik, eingeweiht werden. Die Patenschaft für dieses Emblem hat dankenswerterweise
Prof. Dr. Helga Grubitzsch übernommen. Der Chef der DB Netz AG, Uwe Bredthauer, hielt die Festrede.  mehr …

                2008 Mosaik-Legung „Taube-Schlüssel-Emblem“

Parallel zu den Malerarbeiten schenkte die Firma „Bremer Richttechnik – Wolfgang Toussaint“ dem Verein
eine Stahlträgerform aus V4A-Edelstahl für das Taube-Schlüssel-Emblem, das Wahrzeichen des  Friedenstunnels.
Künstlerin Heygster belegte die Form mit über 16.000 kleinen Glasmosaiksteinen

               2008 Sanierung der Frontseite „Parkallee“: Sandabstrahlung, Auftrag von Entfeuchtungsputz, Malerarbeiten

Im Herbst 2008 wurde die Frontseite zum Stern hin von der DB Netz AG großzügig instand gesetzt. Anschließend konnte
die farbliche Umgestaltung der Frontseite durch die WaBeQ gGmbH gemäß dem Entwurf von Heygster erfolgen.

 

2007 Montage eines Großdruck-Werbebanners am Stahlträgertunnel/ Frontseite „An der Weide“

Der dem Friedenstunnel vorgelagerte Stahlträgertunnel soll zukünftig in die Gesamt-Umgestaltung mit einbezogen werden.
Im Jahr 2007 hatte der Stahlträgertunnel eine Großdruckplane erhalten, die auf den dahinter liegenden Friedenstunnel hinweist.

2006 Montage eines Großdruck-Werbebanners am Remberti-Tunnel/ Frontseite „Parkallee“

Die sichtbare Umgestaltung des Remberti-Tunnels in den Bremer Friedenstunnel startete im Jahr 2006.
Die Frontseite zum Stern hin wurde nach erfolgreicher Prüfung der Bau-Substanz mit einem Großdruckbanner bespannt.                        

2006 Prüfung der Bausubstanz zur Feststellung der notwendigen Sanierungsmaßnahmen

Die DB Netz AG übernahm freundlicherweise die Prüfung der Bausubstanz des Tunnels und führte eine Kernbohrung
am Tunnel durch. Nach eingehender Laboruntersuchung stand fest, welche Materialien korrekt für die Instandsetzung
und auch Trockenlegung des Tunnels verwenden werden dürfen.

Ab 2003 Präsentation und Ausstellung eines begehbaren Modells

Das begehbare Modell vom Friedenstunnel wurde an folgenden Orten ausgestellt: Rathaus Bremen, Kapitel 8,
Überseemuseum, Botanika, Hauptbahnhof Bremen, Akademie für Arbeit und Politik der Universität Bremen
und am Friedenstunnel direkt. Die Gestaltung des Innentunnels signalisiert sowohl das Miteinander der
Gemeinschaften als auch deren Eigenständigkeit. Symbole und Textzeilen aus den unterschiedlichen
Gemeinschaften werden an der Gewölbedecke zu sehen sein.

Der Friedenstunnel wird nach erfolgreicher Umgestaltung ein neues Wahrzeichen unserer Stadt
und  weit über die Landesgrenzen hinaus  für  Frieden und Verständigung stehen.


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